Christus, es fällt mir schwer, mich unterzuordnen oder auch gehorsam zu sein, das ist doch nicht demütig.
Der freie Geist zieht sich zurück, er ordnet sich nicht unter. Er entfaltet sich wieder, wenn der Raum, die Möglichkeit dazu, gegeben ist. Ich habe zu dir doch schon einige Male von der Haltung und über die Haltung gesprochen.
Bevor etwas zur Haltung wird, wird ein Verhalten gelebt, immer und immer wieder – ob im negativen oder positiven Sinn. Das Verhalten führt zur Haltung. Das Verhalten kommt aus einer Meinung oder Vorstellung. Diese wiederum sind wie ein Muster, wie Vorgaben oder Pläne.
Verstehe, Meine Schwester, die innere Freiheit, die du dir in deinem Inneren wieder erkämpfst und zurückgeholt hast, sie ist jetzt zu deiner Haltung geworden. Durch deinen diesen Weg siehst du die Unfreiheit in vielen Facetten und du spürst und empfindest sie auch. Deshalb kannst du dich nicht mehr der Unfreiheit unterordnen. Daraus ergeben sich neue Wege, die du gehen wirst.
So, wie du jetzt nicht weiterschreitest, mangelt es noch an deinem Vertrauen, lass auch das Vertrauen zu deinem Weg, zu deiner Aufgabe, zu deinem Dienst, zu deiner Haltung werden. Meine Schwester, Ich grüße dich im Aufgang der Sonne, im Sternenhimmel und im Regenbogen!
