Die Sicht der Dinge

Barmherzigkeit, 23. September 2021

«Gott, oh Gott, hilf, Mein Gott, hilf! Christus, Christus hilf, oh Christus hilf! Maria hilf, Maria hilf, Maria hilf!», so erreichen der Menschen, der Menschheit Gebete uns, so erreichen diese Gebete Gott, den Vater, und Jesus Christus, den Sohn, und mich, die ich als Magd des Herrn auf der Erde lebte, als Teil meines göttlichen Wesens. Die Klagemauer ist sehr groß geworden, die Bitten der Menschen sind unermesslich!  

Die Menschen, sie bitten um Schutz und Herberge, um ein Dach über dem Kopf, sie bitten um Wasser und Brot, Mütter bitten um Nahrung für ihre Kinder. Menschen bitten um Frieden bitten um ihre Gesundheit, sie bitten um Heilung, ja sie bitten um Erlösung von ihrer Not und ihrem Leiden. Und wenn sich durch ihre Gebete nichts ändert, keine Wunder geschehen, fallen sie schnell vom Glauben ab, wenden sich den Heilsversprechen von Gurus und Geistheilern zu oder setzen ihre Hoffnung auf die Naturheilkunde, sind bereit dafür einige Mittel einzusetzen und schlucken im Glauben daran diese Mittelchen; das Gleiche gilt für die Medizin und die Mediziner. Das Leiden der Menschen und der Menschheit wird gleichzeitig immer größer. Warum, so fragt euch, ist das so?  

So die Menschen und die Menschheit Gottes Gesetzmäßigkeiten der Natur weiterhin verbessern will, in Gottes Schöpfung ohne Respekt und Ehrfurcht eingreift, über die Genmanipulation das Erbgut verändert, Kinder nach eigener Wahl, nach seinem Wunsch erschafft, solange die Menschheit alles dafür tut, um Leiber und Körper zu erhalten, dafür gar Leiber von noch nicht ganz Verstorbenen ausschlachtet, Organe entnimmt, um sie in einen fremden Organismus einpflanzt, habt ihr nicht verstanden, um was es geht. Euer sogenannter Fortschritt bringt wiederum noch größeres Leid in eure Familien, in eure Leben.

Die Natur hat ihren Verlauf. Jesus sagte es euch und sagt es heute wieder: Keiner kann und soll seinem Leben mehr Zeit geben. Einzig Gott ist zuständig für den Lebensplan, für die Gezeiten, in denen ihr euch entwickeln sollt. Doch der Mensch, der privilegierte Mensch, setzt all seine Mittel ein, um das Sterben zu verhindern, dazu ist ihm jedes Mittel recht. In Wirklichkeit ist es erbärmlich. Erbärmlich ist auch ein Gesundheitssystem, das um jeden Preis das Leben erhalten will und es auch tut. Gleichzeitig und andererseits bittet und betet ihr, dass eure Angehörigen, die in den vielen Häusern und Heimen liegen, die nicht sterben können, erlöst werden von ihrem Leiden. Denket darüber nach, die ihr bittet und betet! Versteht und erfasst: Immer noch ist der Mensch und die Menschheit gefangen in ihren Wünschen, in ihren Sehnsüchten, in ihren Vorstellungen und Meinungen und in ihrem sogenannten Fortschritt! Der Zeitgeist wünscht sich das ewige Leben. Es gibt das ewige Leben, doch dieses findet nicht in der Materie statt. Wer lehrt und was lehrt ihr eure Kinder? Wer ist ihnen Vorbild? Wer zeigt Grenzen auf? Ja, wer wagt dieses noch? Grenzen werden nicht mehr akzeptiert, wer solche ausspricht, wird an den Pranger gestellt, darf in aller Öffentlichkeit lächerlich gemacht werden. Rufmord ist weit mehr als euch bewusst ist, er beinhaltet den Mord, in ihm werden Existenzen vernichtet und die Menschenwürde zutiefst verletzt, Ausgrenzung und Bann auferlegt – ein unsichtbares Kriegsgeschehen, ein Kampffeld, in dem es Sieger und Besiegte gibt. Mobbing ist das Wort des Zeitgeistes, in dem beschrieben wird, wie dieses geschieht. Ein großes Feld, in dem viel Not und Leid, viele Verwundete und Getroffene auf dem Kampffeld liegen bleiben, getroffen von den Waffen, die oft mehr als das Leben nehmen. Oh, ihr Menschen, die ihr wie Abel euch keiner Schuld bewusst seid, gebt nicht auf, gebt nicht auf, gebt nicht auf!

Und so der Mensch und die Menschheit, die Rollenaufteilung von Mann und Frau aufheben will und damit die Scham vor dem großen Schöpfer verloren hat, so stellt sich die Frage, warum? Warum finden Adam und Eva nicht zusammen? Sind sie in der Schuldzuweisung, der Schuld, stehen geblieben, machen einander für die eigene Schuld verantwortlich, immer noch? Es sind zwei Teile eines Ganzen, und diese Teile sollen einander zur Ergänzung werden. Jeder kann jedoch nur in seinem eigenen Teil Ergänzung sein, nur dadurch wird diese möglich sein. Warum nennt der Zeitgeist, euer Unvermögen – ja, euer Unvermögen – Fortschritt, Toleranz und Freiheit?  Das Naturgesetz der Schöpfung, in dem die Dualität von Mann und Frau steht, wird nicht wegzuwischen sein, nicht aufgehoben werden. Sie ist und bleibt Gottes Schöpfung, die in die Einheit zurückgeführt wird.

Der Zeitgeist spricht von Freiheit, von Rechten, die ihr euch nicht nehmen lassen sollt, für die ihr einstehen und kämpfen müsst, euren Gesetzbüchern weitere Gesetze hinzufügen und sie anpasst müsst und damit Ordnung schaffen. Wie viele Seiten hat euer Grundgesetz? Von wem wurden eure Gesetze geschaffen, wem dienen sie? Dem Zeitgeist, der wie ein gieriges Tier immer mehr Regeln und Gesetze einfordert und verlangt? Ein Zeitgeist, der als Errungenschaft der Gerechtigkeit gefeiert wird, diese neue Gerechtigkeit einführt und damit die Gutgläubigen weiterhin zu täuschen vermag? Wer sind die Richter, die Gesetzeshüter, die nicht in der Ehre ihres Standes stehen, die ihren Stand missbrauchen und in ihren Roben Recht sprechen? Ihr wisst nicht, wie viele unschuldig in Gefängnissen sitzen und um Gerechtigkeit beten oder Rache auf ihre Banner schreiben und diesen Weg in weiteren Leben unerbittlich verfolgen und diese in einer unbegreiflichen Handlung entladen. Euer Zeitgeist ist sehr stark geworden. Er wirkt in euch und euren Kindern, sodass ihr ihm oft keine Grenzen mehr entgegensetzten könnt und vermögt! Unter der Flagge der sogenannten Freiheit, der vielgerühmten Gerechtigkeit begrenzen die Menschen, begrenzt die Menschheit sich selbst!

 

Ihr sprecht von Frieden und rüstet auf, mit unmenschlichen Waffen der Zerrstörung. Erfindet neue Todesmaschinen und lasst eure Kinder in virtuellen Spielen damit spielen und sich darin üben, ohne darüber nachzudenken, in welchen Einfluss sie damit geraten. Diese Spiele wurden erfunden, um dem Soldaten sein Gewissen zu überschreiben, seine Empathie und Bruderliebe zu löschen. Was bei euren Söhnen möglich ist, wird es nicht auch in den Kindern die Folge sein? Selbst wenn Eltern und Erzieher den üblen Geist spüren, der in die Kinder damit einzieht, vermögt ihr es nicht, eure Kinder und Jugendlichen davor zu schützen und zu bewahren, denn sie fordern Freiheit, sie fordern Toleranz! Diese habt ihr sie gelernt und diese fordern sie ein!  Auseinandersetzungen vertragt ihr nicht, wollt die Harmonie bewahren, doch jede Haltung, jede Begrenzung ist für die Kinder und Jugendlichen Hilfe sich zu orientieren, es sind die Grenzerfahrungen, die ihnen Sicherheit und Halt geben auf ihrem Weg, in ihrem Leben. Ohne diese klare Linie, die dem Kind vorgegeben wird, gerät es in eine große Überforderung, derer es nicht, noch nicht gewachsen ist. Der Zeitgeist gibt vor und meint gefunden zu haben, was dem Kind gefehlt hat oder fehlt: «Zuwendung und Liebe, das hat dem Kind gefehlt.», so diagnostizieren sie. Dabei wird nicht bedacht und außer Acht gelassen, dass das Kind in der Seelenebene diese Rolle angenommen hat, um Liebe zu entwickeln, um Liebe geben zu können. Der Zeitgeist jedoch klagt die Mütter und die Väter an, die ihren Kindern nicht geben, was sie brauchen, und damit betreten diese, besonders die Mütter, das Feld des Ungenügens, in dem sie gut machen wollen, was sie scheinbar versäumt haben. Sie werden zu fürsorglich, setzen keine Grenzen mehr und die Kinder werden unselbständig, dadurch finden sie nicht in ihre Selbständigkeit, in ihr eigenes Leben und nicht ihren Seelenplan.

Euer Frieden ist kein Frieden. Es genügt nicht unter die weiße Flagge zu stehen, es bedarf mehr, weit mehr. Es bedarf die Waffen niederzulegen, keine mehr zu produzieren und damit keinen Handel mehr zu betreiben. Wer hat den Mut, das Militär aus Gründen der Menschlichkeit abzuschaffen, um ein Zeichen zu setzen? Wer hat den Mut? Wären es nicht die Christen, die Nachfolger des Jesus, des auferstandenen und wiedergekommenen Christus?  Doch jene, die sich im brüderlichen Bunde zu einer Einheit von Brüdern zusammenschließen wollten, haben ihr Ziel verloren. Auch sie werden sich ihr Unvermögen eingestehen müssen, denn es braucht Opfer, es braucht wahre Solidarität und es braucht Mut, ja es braucht großen Mut, um den Glauben an die Brüderlichkeit zu wagen, für den Zusammenschluss des Guten einzustehen. Wer fest daran glaubt, an der Lehre des Jesus von Nazareth festhält, wird Seine Hilfe und Seinen Geist erleben, ja erfahren! Jetzt wird diese Zeit, die Christuszeit, eingeläutet! Er schafft die Irrungen und Verwirrungen ab, Er wischt die Irrtümer weg, Er macht alles neu! Der Zeitgeist wird entlarvt werden, er wird sich wehren, doch er hat bereits verloren. Es ist meine Aufgabe der Schlange den Kopf zu zertreten, sie zu demaskieren, und ich habe es dem Vater versprochen, denn siehe, ich bin die Magd des Herrn, wie auf Erden, so auch im Himmel.  

Immer noch spielt ihr das Spiel der Giganten, immer noch sind es die Grazien, die mitmischen im großen Schauspiel, das längst zu einem Drama und nun zu einem Thriller geworden ist. Im Thriller hört die Spannung nicht mehr auf, sie ist immerwährend, treibt euch in schwierige Situationen und fordert alles von euch. Wen wollt ihr für die kommenden Naturkatastrophen, die kommenden Erdbeben, die Vulkanausbrüche verantwortlich machen? Wann nehmen eure Schuldzuweisungen ein Ende? Wann geht ihr auf eure Knie, bittet um Vergebung und vergebt euren Nächsten?

Ich sage es wieder und wieder, ich spreche in euer Herz: Eure weltlichen Werte werden nicht halten, euer Klima ist verschmutzt durch euer Denken, durch euer Handeln, durch eure Huldigung, in der ihr immer noch mehr haben wollt, indem ihr eure alte Welt zurück wünscht, in der die Menschen und die Menschheit steht. Dieses ist die tatsächliche Tragik eurer Zeit: Es wurde auf Sand gebaut, auf der Menschen Meinungen, auf der Menschen Vorstellungen und auf ihre Wünsche, in denen sie wieder einen Turm bis in den Himmel bauten, im Größenwahn, indem sie sich selbst zum Schöpfer erhoben und erheben!

«Schließlich leben wir im 21. Jahrhundert.», diesen Satz spricht der Zeitgeist, damit stehen Unwissende für ihre unbegrenzten Forderungen ein. Sie werden als Vorbilder hingestellt, lachen jenen ins Gesicht, die in ihrer berechtigten Fürsorge Grenzen setzen wollen.

Vor wem verbiegt sich der Mensch und die Menschheit? Was wird unterstützt und wem wird die eigene Stimme gegeben? Jeder Mensch wählt, er entscheidet jeden Tag, jede Stunde, ja jede Minute. Und so fordere ich, eure Gottesmutter Maria, wie einige mich noch nennen, auf, über diese meine Worte nachzudenken, über die Sicht der Dinge, aus himmlisch-geistiger Sicht, in der Sünde Sünde ist und Sünde bleibt. Und wenn der Mensch mir entgegenhält: «Wir leben im 21. Jahrhundert.», so sage ich: Eben! Und ich frage: Wie lange wollt ihr noch an dem Zeitgeist festhalten, der täuscht und verführt, der die Wahrheit ins Gegenteil verkehrt und eure Sinne umnebelt? Wie lange wollt ihr noch im Strudel eurer Zeit bleiben und um euer Überleben kämpfen, dem Zeitgeist huldigen, der euch zu Sklaven der Sünde macht, der euch weiterhin in der schattenwelt festhalten wird? Wie lange noch wollt ihr Glauben, was euch gefällt, ohne Sinn und Verstand, ohne geistiges Denken und Wissen, ohne Einsicht und Übersicht zu haben? Wie lange noch unwissend bleiben, eure Seele schädigen im Wahn eurer Freiheit und Toleranz?  

Wenn ihr Resonanz in euren Herzen spürt, wenn die Wahrheit der Himmel, eurer Heimat, euch berührt, so nehmt euch meine Worte zu Herzen und tretet zu Christus, tretet in Seine Nachfolge, in Seine Truppe. Macht eure Schritte und ihr werdet in euch die Wahrheit finden.

Gemeinschaft im Geiste, Gemeinschaft in Christus, diese Gemeinschaft wird Sein Leib auf der Erde bilden, keiner wird es verhindern können, denn Er ist wiedergekommen, Er ist unter euch, Er ist mit euch und Er ist in euch, Er wird alles neu machen, so wie Er es versprochen hat! Er ist als Friedensbringer und als Friedefürst, als König der Könige zurückgekehrt!

Glaubet, vertrauet, auch wenn ihr noch nicht seht. Er ist mit jedem, der an Ihn glaubt, Er wird die Führung in jedem, der guten Willens ist übernehmen. Er hat euch nicht enttäuscht, ihr habt Ihn nur nicht verstanden, doch Er hat Wort gehalten. An Seiner Lehre, an Seinem Wort hat sich nichts verändert und wird sich auch nichts ändern, nicht in der Vergangenheit, nicht in der Gegenwart und auch nicht in der Zukunft!

BARMHERZIGKEIT

 

«Wisset, ihr die ihr entmutigt seid, weil es scheinbar nicht aufgeht: Ihr habt kurz vor dem Ziel aufgegeben.  Doch ich als eure Mutterschwester sage euch, das Blatt hat sich schon gewendet und viele reiben sich die Augen, erwachen aus ihrem geistigen Schlaf und beginnen den Ruf in sich zu hören, der Ruf, der in den Kirchenglocken auf der ganzen Erde die Menschheit erreichen will.»