Erhebe dein Herz

Weltenbotschaft, 18. September 2022

Erhebe dein Herz, oh Mensch, erhebe dein Herz und lasse dich nicht verunsichern von deiner Angst. Mensch, oh Mensch, erhebe dein Herz, mache es auf und mache es frei – frei von deinen Vorstellungen, frei von deinen Ideen, wie etwas zu sein hat und wie nicht – mache es frei und mache es weit, oh, begrenze es nicht durch die Grenzen, die du setzt, dessen, was sein kann und was nicht. Oh, mache es weit, mache es auf, denn nur ein offenes Herz kann empfangen, was aus Liebe gegeben ist, nur ein offenes Herz wird geben können, was sich in Liebe vermehren will, nur ein offenes Herz wird in Verbindung treten können, wird verschmelzen können und so neue Frucht bringen.

Oh Mensch, erhebe deinen Blick! Erhebe deinen Blick für die geistige Wahrheit und Wirklichkeit, die das menschliche Auge nicht erfassen kann, nicht sehen kann. Erhebe deinen Blick für die großen kosmischen Zusammenhänge und Abläufe, in denen ihr steht, im großen Plan, eine große Heimführung, aufgebaut in vielen verschiedenen Zyklen; das Volk Gottes, geführt in vielen Etappen, immer wieder ähnlichen Passagen und Stationen. Oh, erhebe deinen Blick für die universelle Wahrheit, die dir das Zeitgeschehen spiegelt und die sich abbildet. So die Mütter und Frauen abtreten und Machtpositionen verlassen werden, sehe und verstehe, dass eine große Ära zu Ende geht, ein Abschnitt der Weisheit und Barmherzigkeit neigt sich dem Ende. So haben die letzten Jahrzehnte den Menschen und die Menschheit gefordert, in ein neues Wissen geführt, das gelebt werden will. Erhebe deinen Blick für die Neugeburt, für den Morgenstern, der wiederum die Geburt des Schöpfers anzeigt. Geistig wiedergekommen, unscheinbar und klein, noch wird Er fast übersehen, und doch beginnen da und dort Menschen zu spüren. Erhebe deinen Blick für das kämpfende Jerusalem, für das Bethlehem, für das Geschehen in Bethlehem. Erhebe deinen Blick für die Bruchstücke und Fraktale, die immer wieder im gleichen Zyklus ablaufen. Erhebe deinen Blick von der Ablenkung, von dem Weltentheater und der Täuschung, das von der Finsterwelt gespielt wird, mit Macht und Machtgerücke, Drohgebärden, mit Angst- und Panikmache wird versucht, die Menschen zu manipulieren, zu beeinflussen, für sich zu gewinnen. Erhebe deinen Blick, gehe in den großen Bogen der Menschheitsgeschichte, in den großen Bogen des Volkes Gottes, das 40 Jahre in der Wüste gewandert ist, bevor es das gelobte Land fand. Verstehe, dass wer beginnt sich aus inneren Abhängigkeiten zu lösen, wer sich dem Freiheitskampf stellt, und heraustritt aus der Sklaverei, die Gnade Gottes erfährt, oft mit himmlischen Wundern geholfen wird, sich das Meer teilt, ein Weg durch das scheinbar Unüberbrückbare geschaffen wird und er einen Weg findet hinauszutreten. Doch nach dem Willen, die Abhängigkeit zu verlassen, nach dem Willen und dem Mut durch das geteilte Meer zu gehen, steht der Mensch in der Wüste. Nun nicht mehr als Volk, sondern als Individuum. Und es fehlt ihm an dem, was ihm wichtig schien, an dem, woran er sich festgehalten und womit er sich in Sicherheit gewogen hat. Bei jedem sieht diese Wüste anders aus. Er kommt in seine Verzweiflung, an seine Abhängigkeit und Bedürftigkeit, wird in seinen Schmerz geführt und in seine Verzweiflung – ein Ringkampf mit sich selbst, in dem ausgelotet werden will und muss, was der Mensch bereit ist in aller Freiheit zu geben. In aller Freiheit: Worauf will er setzen? In aller Freiheit muss errungen und abgewogen werden: «Worauf willst du bauen, oh Mensch? Was ist dir wichtig, oh Mensch?» Es ist auch die Zeit, in der er um das goldene Kalb tanzt und mit den Geboten konfrontiert wird, so, wie auch das Volk Gottes. Es ist ein Weg, den jeder für sich in seinem Herzen geht, so er gehen möchte. Der Weg beginnt dann, sobald der Mensch bemerkt: «Jetzt bin ich in der äußeren Unabhängigkeit zwar, ohne Führer und Herrscher, doch, wo gehe ich nun hin?» Er kommt in das Alleine sein und Sich-alleine-fühlen. Dieser Zustand kann sehr bedrückend und beängstigend sein. In diesem stellt sich die Frage: Wohin, oh Mensch, willst du dich wenden? Und so der Mensch, in aller Freiheit, ohne Druck, ohne Herrscher und Führer, selbstverantwortlich beginnt, sich in seinem Inneren Gott zuzuwenden, sich Mir, dem Christus zuzuwenden, führen Wir den Menschen in sein Inneres, in seinen Freien Willen, den er ausleben darf. Die Sehnsucht im Herzen beginnt. Und wer dieser Sehnsucht nachläuft, wird das Manna erleben, das aus dem Geiste Gottes dem Menschen gegeben wird, so er anklopft, so er Mich um Hilfe bittet und fragt, so er bereit ist, Mich, und nur Mich als Führung und als Herrscher zu akzeptieren. Denn seht, niemand kommt zum Vater denn durch Mich. Und so diese Worte dich bedrängen oder du sie weit von dir stößt, so wisse: Mit dieser, deiner Verletzung, habe Ich nichts zu tun! Ich bin die Freiheit und habe dich nicht unter Druck gesetzt! Ich habe dich nicht ausgebeutet! Ich habe dich nicht missbraucht! Und Ich habe mit dir nicht gespielt! Denn seht, die Problematik eurer Zeit ist die Finsterwelt, die sich im weißen Kleid ziert und kleidet. Diese Täuschung geschieht mannigfach und ist eine weitere Station auf dem Weg, der in der jetzigen Zeit vom Volk Gottes durchschritten wird und nun überwunden wurde und seinen Höhepunkt hatte. Die Frage ist: Was ist echt, und was nicht? Jeder, der sich auf den Weg macht, wird an diese Stelle geführt werden. Selig diejenigen, die diese Passage passieren, denn sie können in ganz neue Ebenen geführt werden, da sie die Wahrheit von der Lüge unterscheiden können. Doch dies bedarf das Zerbrechen der eigenen Wahrheit, der Lüge, die man selbst als Wahrheit anerkannte, es bedarf des Eingeständnisses der eigenen Täuschung, und Selbsttäuschung, es bedarf des Eingeständnisses der eigenen Schwäche, es bedarf des Eingeständnisses. Darum: Erhebe deinen Blick! Denn, wer die Täuschung sieht und nur in der Enttäuschung bleibt, wird die Wahrheit, die dahinter und darüber steht, nicht sehen, und nicht verstehen, dass es eine wichtige Etappe des Weges ist, und nicht sehen, dass dies nicht das Ende, sondern erst der Anfang ist. Denn wer zum Licht strebt, muss die Finsternis von diesem unterscheiden können, auch wenn diese sich als Licht präsentiert.

Erhebe dein Ohr, oh Mensch, und höre, höre die Worte, die für deine Seele sind, die Balsam sind, einem Heilbalsam gleich deine Wunden heilen wollen, deinen Schmerz lindern und deine Seele waschen. Höre, oh Mensch, höre nicht auf das laute Getöse der Welt, höre nicht auf die süßen Worte der Versuchung, höre nicht auf den Schein der Täuschung, oh, höre dich! Höre in dich und höre die leise Stimme, die in dir spricht, die dir zuspricht und die zu dir spricht! Höre deine Seele, die deinen Lebenskompass in den Händen hält, die dich durch deinen Lebensplan, durch die von dir gewählten Stationen, navigiert, die Schicksalswendungen und der Schmerz, die Möglichkeiten, die du hast, die Chancen, die gegeben werden, die Menschen und Seelen, die du triffst. Es ist nicht das innere Kind, das in dir spricht! Mache es nicht klein und menschlich! Es ist deine Seele, die verbunden ist mit dem Ur-Grund, deiner geistig-göttlichen Herkunft, im Ursprung deiner Mentalität steht, gespeichert mit allen Vorleben und angefüllt mit deinen Talenten, deiner wahren Wirklichkeit, so du willst, der flüssige Zustand, die flüssige Aggregatsform deines Selbst. Oh höre, höre in dich hinein, Mensch! Damit du wieder zu dir und deinem Wesen findest, damit du lernst, deinen Weg zu gehen, auf dich selbst zu vertrauen, auch wenn sich im Äußeren dadurch schwierige Situationen für dich ergeben. Höre in dich hinein, denn der Weg, dein Weg, liegt in dir und deine Seele weiß um dich.

Oh Mensch, erhebe dich, oh erhebe dich, oh erhebe dich! Denn Ich baue auf! Ich, der Auferstandene, bin wiedergekommen! Und Ich gehe mit all jenen, die aufstehen und sich erheben. Ich suche diejenigen, die das Kreuz ihres Menschen hinter sich lassen. Ich suche diejenigen, die ihren Geist in die Hände Meines Vaters geben, Ich suche diejenigen, die dem Satan widersagen, Ich suche diejenigen, die die Wahrheit von der Lüge unterscheiden können, Ich suche diejenigen, die mit flammenden Herzen bereit sind zu verschmelzen, um den Leib Christi den Menschen zu bringen. Ich suche den Weizen, das Korn, das bereit ist, zum Mehl gemahlen zu werden, um den Hunger der Menschen zu stillen. Ich brauche diejenigen, die in der äußeren Unabhängigkeit die innere Unabhängigkeit erreicht haben und bereit sind, sich von Mir in ihrem Inneren führen zu lassen. Ich werde diejenigen verbinden und sie werden sich erkennen, denn sie sind die Meinen. Sie werden nicht trennen, sie werden verbinden, sie werden Meine Jünger sein, werden das Brot austeilen, das Ich bin, das Ich immer war und das Ich immer sein werde. Es sind diejenigen, die dem Weg des Sohnes folgen, die nachfolgen, durch den Dornenwald gehen, die Wüste durchschreiten, bereit sind, die Wahrheit anzunehmen, wie sie ist. Sie werden das Leben finden, sein und verkörpern. Sie werden das Leben bringen, zu den Menschen, die bereit sind, dieses Leben aufzunehmen.

So sehet: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und wer mit Mir auf den Weg kommt, wird in die Wahrheit geführt werden – in seine eigene und in die große ganze. Dies bedeutet, dass er durch die Täuschung hindurch muss, die vorgibt, die Wahrheit zu sein.

Erhebe deinen Verstand! Erhebe deinen Verstand! Und wisse: Diese Worte sind universell gesprochen! Sie gelten für Systeme, Beziehungen, Menschen, für Religionsgemeinschaften, sie gelten für gestern und für morgen. Und so du glaubst, verstanden zu haben, verstehe, dass du nur dich und deinen Kosmos siehst, da du in deiner Begrenzung stehst. Oh, erhebe deinen Verstand, oh, erhebe deinen Verstand und mache diese Worte, die du liest oder hörst, nicht so klein! Du setzt sie in dein Weltenbild und meinst zu verstehen. Und Ich sage dir: Erhebe deinen Verstand! Erhebe deinen Verstand! Erhebe deinen Verstand in den Geist Gottes und wisse: Es geht um so viel mehr als du denkst! Es geht um so viel mehr, wie du dir vorstellen kannst! Es ist so viel größer! Begrenze es nicht, begrenze es nicht, mache dich auf! Oh, mache dich auf, knüpfe dich auf, befreie dich von der Enge, in der du stehst! Gehe weiter, oh, gehe weiter, oh, gehe weiter! Und möge es auch ins Ungewisse führen, bitte um Meine Hand! Bitte um Meine Führung, wenn du nicht weiterweißt! Aber, gehe weiter, denn die Enge und die Begrenzung machen dich klein, nehmen dir deine Leben, nehmen dir den Blick für die Wahrheit. Sie stehen wie ein Berg vor dir. Und so Ich dir sagte: Wenn dein Glaube so groß ist wie ein Senfkorn wird er Berge versetzen, so sage Ich dir: Meine Worte sind wahr! Gebe Mir die Hand, so du bereit bist. Gebe Mir die Hand, lasse Mich dir helfen und baue nur auf Mich, auf Mich in deinem Inneren! Baue auf Mich, Christus, der für dich gekommen ist, der für dich gestorben ist, der für dich auferstanden ist, der Seine Worte wahr macht, der wiederkam im Geiste und in dir auferstehen möchte. Denn Ich bin der Sieger, ja, Ich bin der Sieger! Das Licht bezwingt die Finsternis. Lasse es hell werden in dir, lasse Mich dir leuchten, lasse Mich, oh, lasse Mich dich führen.

DIE DRITTE ZEIT

 

In der Dritten Zeit, erhebe Ich, euer Gott und himmlischer Vater wieder Mein Wort, durch gereinigte und geläuterte Kanäle, durch Botschaften in der Dritten Zeit, in der Sprache von Geist zu Geist, in die Christus, Seine Nachfolger führt.